VGH 2013/026 a
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27.06.2013
VGH
Urteil
Sprüche: abgewiesen
VGH 2013/026 a
Der Verwaltungsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz, hat durch die
Rekursrichterlic. iur. Andreas Batliner, Vorsitzender
lic. iur. Marion Seeger
Dr. iur. Bernhard Röser
lic. iur. Adrian Rufener
lic. iur. Daniel Tschikof
in der Beschwerdesache des
Beschwerdeführers:
K L
Strasse 30
9495 Triesen


vertreten durch:

Ritter & Ritter Advokatur AG
Postfach 1622
9490 Vaduz
wegenEntzug des Führerausweises
in der nicht-öffentlichen Sitzung vom 27. Juni 2013
entschieden:
1.Die Beschwerde vom 18.02.2013 wird abgewiesen und die angefochtene Entscheidung der Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten vom 31.01.2013 (VBK 2012/72) bestätigt.
2.Die Kosten des Verfahrens in Höhe von CHF 212.00 hat der Beschwerdeführer binnen 14 Tagen bei sonstigem Zwang an das Land Liechtenstein zu bezahlen (Zahlungsinformationen am Schluss dieses Urteils).
TATBESTAND
1.
Mit Verfügung der Motorfahrzeugkontrolle (MFK) vom 18.06.2010 wurde dem Beschwerdeführer wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand (mind. 1,51 Promille Blutalkohol) und wegen eines Überholmanövers, bei welchem er eine Sperrfläche überfahren und ein Überholverbot missachtet hatte, der Führerausweis für vier Monate entzogen. Die Entzugsdauer lief ab dem 22.05.2010. Die Verfügung der MFK vom 18.06.2010 ist in Rechtskraft erwachsen und im gegenständlichen Verfahren im Sinne des Rückfalles nach Art. 16 Abs. 1 lit. d Ziff. 1 bzw. 2 SVG von Belang.  
2.
Die MFK hat mit Verfügung vom 27.09.2012 dem Beschwerdeführer den liechtensteinischen Führerausweis für sämtliche Kategorien, für die er ausgestellt ist, sowie allfällige ausländische und internationale Führerscheine entzogen und zwar für die Dauer von 13 Monaten mit Wirkung ab dem 01.04.2013.
Begründet wurde die Entzugsverfügung vom 27.09.2012 dahingehend, dass der Beschwerdeführer eine schwere Verletzung von Verkehrsregeln und eine Verkehrsgefährdung sowie Verursachen eines Verkehrsunfalls mit Sachschaden zu verantworten habe. Zudem habe der Beschwerdeführer am 24.03.2012 abends in Buchs/SG, in Schaan, in Vaduz und in Triesen einen Personenwagen mit dem Kontrollschild FL XXX gelenkt und die Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit vereitelt (Art. 86a Abs. 1 SVG) sowie den Tatbestand Fahren mit nicht betriebssicherem Motorfahrzeug (Art. 27 SVG und Art. 55 VRV) erfüllt. Weiters begründete die MFK den Entzug und die Entzugsdauer in ihrer Verfügung vom 27.09.2012 damit, dass es aufgrund der rechtskräftigen Strafverfügung des Fürstlichen Landgerichts vom 19.07.2012 zu 1R RU.XXXX erwiesen sei, dass der Beschwerdeführer die Übertretung nach Art. 86 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 1 VRV sowie die Übertretung nach Art. 88 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 27 SVG und Art. 55 Abs. 1 VRV sowie die Übertretung nach Art. 86a Abs. 1 SVG begangen habe. Das Fürstliche Landgericht habe in der Strafverfügung vom 19.07.2012 festgestellt und dies sei nicht bestritten worden, dass der Beschwerdeführer am 24.03.2012 in fahrunfähigem Zustand, unter Schock stehend, nicht über die erforderliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügt und ein Motorfahrzeug gelenkt habe, wobei die Betriebssicherheit des Fahrzeuges beeinträchtig gewesen sei. Deshalb habe die Gefahr eines Unfalles bestanden, als der Beschwerdeführer über 9 km von Schaan über Vaduz nach Triesen mit einem zunächst platten, in der Folge zerfetzten Vorderreifen und zuletzt auf der Felge sowie mit einer deformierten Vorderradaufhängung gefahren sei. Er habe sich zudem als Motorfahrzeugführer vorsätzlich einer Blutprobe oder einer von der Regierung geregelten Voruntersuchung, mit deren Anordnung er aufgrund der gegebenen Umstände habe rechnen müssen, entzogen.
3.
Mit Schriftsatz vom 11.10.2012 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde an die Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten (VBK). Die Entzugsverfügung der MFK vom 27.09.2012 wurde ihrem gesamten Inhalte nach angefochten. Als Beschwerdegründe wurden Mangelhaftigkeit des Verfahrens, ungesetzliches und rechtswidriges Vorgehen der entscheidenden Behörde bzw. unrichtige rechtliche Beurteilung und unmittelbare Verletzung der rechtlich anerkannten Interessen sowie unmittelbar und zweckmässig und unbillige Behandlung der Interessen des Beschwerdeführers geltend gemacht.
Zu dem von der MFK festgestellten Sachverhalt wurde in der Beschwerde ausgeführt, dass der Beschwerdeführer am 24.03.2012 um ca. 19:00 Uhr aus Buchs kommend Richtung Schaan gefahren sei. Just beim Kreisel vor der Rheinbrücke in Buchs sei der linke Vorderreifen mit einem riesigen Knall geplatzt und der Beschwerdeführer dadurch über den Fahrbahnstreifenrand hinaus gelangt. Mit der vorne rechts sich befindlichen Fahrzeugecke sei das Fahrzeug in die dortige Leitplanke geprallt. Der Beschwerdeführer habe daraufhin das Fahrzeug angehalten, sei ausgestiegen und habe sich den Schaden angeschaut. Er habe bemerkt, dass nur sein Fahrzeug beschädigt war, die Leitplanke jedoch nicht. Dies ergebe sich auch aus dem Polizeirapport vom 11.07.2012. Um den linken Vorderreifen zu wechseln, sei er anschliessend über die Rheinbrücke zum Parkplatz Alte Zollstrasse in Schaan gefahren und habe dort das Reserverad montiert. Das rechte Vorderrad sei zu diesem Zeitpunkt intakt gewesen. Er sei anschliessend auf der Hauptstrasse Richtung Triesen weitergefahren. Bereits beim Bahnübergang in Schaan habe er jedoch gemerkt, dass auch mit dem anderen Vorderreifen etwas nicht stimme. Er habe dabei festgestellt, dass der rechte Vorderreifen Luft verliere. Weil er jedoch davon ausgegangen sei, dass er mit diesem Reifen noch bis Triesen fahren könne, habe er die Fahrt langsam fortgesetzt. Es habe während der gesamten Fahrtdauer für die anderen Verkehrsteilnehmer keine Gefährdung bestanden, denn der Beschwerdeführer sei sehr langsam gefahren. Zudem habe an diesem Abend zwischen 19 und 21 Uhr sehr wenig Verkehr geherrscht und der Beschwerdeführer habe das Fahrzeug stets unter Kontrolle gehabt. Zu erwähnen sei noch, dass der Beschwerdeführer aufgrund des Reifenplatzers geschockt war und nicht wusste, wie er sich in dieser Ausnahmesituation richtig zu verhalten habe. Dies sei auch der Grund gewesen, weshalb er mit dem kaputten Reifen weiter fuhr, anstatt das Auto anzuhalten und abschleppen zu lassen.
Als Mangelhaftigkeit des Verfahrens wurde gerügt, dass die MFK keine eigenen Feststellungen getroffen habe. Es sei der MFK Entscheidung nicht zu entnehmen, weshalb ein Rückfall gemäss Art. 16 Abs. 1 lit. d SVG vorliege oder warum eben eine schwere Verletzung von Verkehrsregeln sowie Verkehrsgefährdung durch Verursachen eines Verkehrsunfalles vorliege. Dadurch hafte der MFK Entscheidung ein Begründungsmangel an. Die Entscheidung der MFK sei auch in sich widersprüchlich. Einerseits werde behauptet, dass eine Massnahme zur Feststellung der Fahruntauglichkeit vereitelt worden sei. Dennoch wurde der Rückfall auf Art. 16 Abs. 1 lit. d Ziff. 1 SVG gestützt, wonach jemand aber erneut in fahrunfähigem Zustand aufgrund Alkohol, Betäubungsmittel oder Arzneimitteleinfluss ein Motorfahrzeug geführt haben müsse, um einen Rückfall zu begehen. Davon könne gegenständlich nicht die Rede sein. An die Strafverfügung des Fürstlichen Landgerichtes sei die MFK nicht gebunden. Die Strafverfügung sei nicht präjudiziell und nicht bindend für das gegenständliche Verwaltungsverfahren. Die MFK habe eigenständig zu beurteilen, ob die Voraussetzungen für den Entzug des Führerscheines vorlägen oder nicht. Der Beschwerdeführer habe die Strafverfügung des Fürstlichen Landgerichtes nur deshalb nicht angefochten und die verhängte Busse bezahlt, da er den Aufwand des Gerichtsverfahrens nicht betreiben wollte. Die Nichtanfechtung und Zahlung der Busse sei aber keinesfalls als Eingeständnis der ihm in der Strafverfügung zu Last gelegten Übertretungen zu verstehen. Der Beschwerdeführer sei juristischer Laie, seine Muttersprache sei zudem nicht deutsch, weshalb er die Strafverfügung nicht vollumfänglich verstanden habe. Der Umstand, dass die MFK ihrer Entzugsverfügung den Sachverhalt der Strafverfügung des Fürstlichen Landgerichtes vom 19.07.2012 zugrunde lege, ohne eine eigene Prüfung und Beurteilung des Sachverhaltes vorzunehmen, stelle einen wesentlichen Verfahrensmangel dar. 
In Bezug auf den Beschwerdegrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung wurde vorgebracht, dass keine vorsätzliche Vereitelung einer Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit vorliege. Der Beschwerdeführer sei nie zur Abgabe einer Blutprobe bzw. zu einer Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit aufgefordert worden. Aufgrund des Sachverhaltes und des Ablaufes der Geschehnisse hätte der Beschwerdeführer auch nicht mit der Anordnung einer solchen Massnahme rechnen müssen. Am 24.03.2012 habe er weder Alkohol noch Drogen noch Medikamente konsumiert. Da es sich um einen Selbstunfall gehandelt habe,  der nicht auf einen Fahrfehler, sondern auf einen unvorhersehbaren Reifenplatzer zurückzuführen sei, bei dem nur sein eigenes Fahrzeug beschädigt worden und kein Drittschaden entstanden sei, habe der Beschwerdeführer nicht mit der Anordnung einer Blutprobe rechnen müssen. Davon abgesehen sei der Beschwerdeführer aufgrund des Reifenplatzers geschockt gewesen, weshalb schon alleine aufgrund dieses Umstandes kein Vorsatz bezüglich der Vereitelung der Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit gegeben sei. Eine schwere Verletzung von Verkehrsregeln und Verkehrsgefährdung sowie Verursachen eines Verkehrsunfalles mit Sachschaden liege jedenfalls nicht vor.
Ein Rückfall sei auch dann zu verneinen, wenn gegenständlich von einer Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung einer Fahrunfähigkeit ausgegangen würde. Ein Rückfall gemäss Art. 16 Abs. 1 lit. d SVG liege nur vor, wenn der Fahrzeugführer innert 5 Jahren seit Ablauf des früheren Entzuges erneut in einem fahrunfähigen Zustand aufgrund Alkohol, Betäubungsmittel oder Arzneimitteleinfluss ein Fahrzeug geführt habe oder erneut vorsätzlich eine Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit vereitelt habe. Dieser Sachverhalt sei hier nicht gegeben, weil nicht erneut eine solche Massnahme vorsätzlich vereitelt oder nicht erneut in einem nicht fahrfähigen Zustand aufgrund Alkohol, Betäubungsmittel oder Arzneimitteleinfluss gefahren worden sei.
Zum Vorwurf des Fahrens eines nicht betriebssicheren Motorfahrzeuges von Buchs nach Schaan und dann nach Triesen wurde vorgebracht, dass der Beschwerdeführer nach dem unterwarteten Reifenplatzer geschockt gewesen sei und nicht wusste, wie er sich in dieser Ausnahmesituation richtig zu verhalten habe. Er sei nach dem Selbstunfall nicht absichtlich bzw. vorsätzlich mit einem kaputten Rad nach Triesen gefahren, allerhöchstens könne leichtes Verschulden vorliegen. Eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer habe nie vorgelegen. Der Beschwerdeführer sei langsam gefahren, es habe sehr wenig Verkehr geherrscht und er habe sein Fahrzeug ständig unter Kontrolle gehalten. Somit läge kein Grund vor, dem Beschwerdeführer den Führerschein zu entziehen. 
Auch erscheine der verfügte Führerscheinentzug für die Dauer von 13 Monaten als unangemessen. Der Beschwerdeführer sei für seine Arbeit als Automechaniker auf den Führerschein angewiesen. Ein Führerscheinentzug von länger als 2 Monaten hätte zur Folge, dass er seine Arbeitsstelle verliere bzw. kündigen müsse. Der Führerscheinentzug von 13 Monaten hätte für den Beschwerdeführer somit einschneidende Konsequenzen. Er benötige einige Zeit, um sich eine andere Arbeitsstelle zu suchen, bei der er das Auto nicht verwenden müsse. Es werde somit beantragt, den Beginn der Entzugsverfügung, sofern ein Entzug jedenfalls zu bejahen sei, neu mit beginnend ab 01.09.2013 festzusetzen. Schliesslich wurde beantragt, dass der Beschwerde Folge gegeben und der Verfügung der MFK vom 27.09.2012 ersatzlos aufgehoben werde, in eventu diese angefochtene Verfügung dahin abgeändert werde, dass nur eine Verwarnung ausgesprochen werde, in eventu dass die Verfügung der MFK vom 27.09.2012 aufgehoben und die Verwaltungssache zur neuerlichen Entscheidung an die MFK zurückverwiesen werde. In jedem Fall wolle das Land Liechtenstein verpflichtet werden den Beschwerdeführer binnen 14 Tage bei sonstiger Exekution die Kosten des Verfahrens zu ersetzen. 
4.
Mit Entscheidung vom 31.01.2013 gab die VBK zu VBK 2012/72 der Beschwerde des Beschwerdeführers vom 09.10.2012 insoweit Folge, als der Entzugsbeginn mit 01.09.2013 neu festgesetzt wurde. Ansonsten wurde die Beschwerde jedoch abgewiesen.
Die VBK ging dabei von folgendem Sachverhalt aus:
Der Beschwerdeführer sei am 24.3.2012 zwischen 19:15 und 21:00 Uhr in vermutlich alkoholisiertem Zustand mit dem Personenwagen TC FL-XXX auf den Kreisverkehrsplatz Rheinstrasse/Langäulistrasse in Buchs/St. Gallen eingefahren und den eigenen Angaben zufolge habe er während der Kurvenfahrt wegen eines geplatzten Vorderreifens einen Selbstunfall verursacht. Er sei zuerst über einen Grünstreifen gefahren und anschliessend mit der rechten vorderen Fahrzeugecke gegen die dort befindliche Leitplanke geprallt. Dadurch sei an der Vorderradaufhängung und an der Bereifung sowie an der vorderen rechten Fahrzeugecke Sachschaden entstanden. Der Beschwerdeführer habe seine Fahrt mit dem nicht mehr betriebssicheren Fahrzeug zu seinem Wohnort in Triesen fortgesetzt. Er sei zuerst mit einem platten Vorderreifen, dann mit einem zerfetzten Vorderreifen und schliesslich auf der Felge mit einer deformierten Vorderradaufhängung im Strassenverkehr gefahren. Dabei habe der Beschwerdeführer eine Strecke von über 9 km von Buchs nach Triesen zurückgelegt. In Triesen habe er beim Anwesen A 10 versucht, den beschädigten Personenwagen abzustellen, was jedoch der Hausmeister AS verhindert habe. AS habe sich zu diesem Verfahren als Zeuge geäussert, dass der Beschwerdeführer völlig aufgelöst und weinerlich angekommen sei und ausserdem nach Alkohol gerochen habe. Nachdem der Hausmeister dem Beschwerdeführer das Abstellen des Personenwagens verboten habe, sei der Beschwerdeführer mit dem Personenwagen weitergefahren.
Die MFK habe in ihrer Verfügung vom 27.09.2012 zwar nur knapp aber ausreichend dargelegt, dass durch das Verhalten des Beschwerdeführers eine schwere Verletzung von Verkehrsregeln und eine schwere Verkehrsgefährdung begangen worden sei und auch ein Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht wurde. Des Weiteren habe der Beschwerdeführer die Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit sowie das Fahren mit nicht betriebssicherem Motorfahrzeug zu verantworten. Damit sei die Begründung der MFK zwar äusserst knapp gehalten, aber dennoch ausreichend.
Sehr viel präziser und als Ergänzung habe die MFK in der Stellungnahme vom 27.09.2012 festgehalten, dass die Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit mit Strafverfügung des Landgerichts vom 19.07.2012 als erwiesen gelte. Gestützt auf Art. 15 Abs. 3 lit. g SVG und auf Art. 16 Abs. 1 lit. b bisZiff. 2 SVG habe der Führerausweis für die Dauer von mindestens 3 Monaten entzogen werden müssen. Da der Beschwerdeführer jedoch innerhalb von 5 Jahren (seit dem 22.09.2010) seit seinem letzten Entzug wegen Führens eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigen Zustand aufgrund Alkoholeinfluss, Betäubungsmitteleinfluss oder Arzneimitteleinfluss erneut in einem solchen Zustand ein Motorfahrzeug geführt habe und erneut eine solche Massnahme vereitelt habe, liege konkret ein Rückfall im Sinne von Art. 16 Abs. 1 lit. d Ziff. 1 SVG vor. Die gesetzliche Entzugsdauer betrage deshalb mindestens 1 Jahr. Zusätzlich sei der Beschwerdeführer nach dem selbstverschuldeten Verkehrsunfall mit einem nicht betriebssicherem Motorfahrzeug gefahren, weshalb die Entzugsdauer insgesamt gemäss Art. 15 Abs. 2 SVG, Art. 30 Abs. 1 VZV und Art. 31 Abs. 2 VZV sowie Art. 32, Abs. 2 VZV in Übereinstimmung der Spruchpraxis erschwerend auf 13 Monate erhöht worden sei. Auch, so führte die VBK aus, sei die Verfügung der MFK keinesfalls widersprüchlich, wenn sie den Rückfall mit Art. 16 Abs. 1 lit. d Ziff.1 SVG begründe.
Der Verwaltungsgerichtshof habe zum Fall VGH 2011/71 festgehalten, dass rein nach dem Wortlaut des Art. 16. Abs. 1 lit. d Ziff. 1 SVG ein Rückfall eigentlich nur angenommen werden dürfe, wenn der Beschwerdeführer innert 5 Jahren seit Ablauf des früheren Entzuges erneut wegen desselben Tatbestandes, also entweder beide Male wegen Führens eines Motorfahrzeuges im fahrunfähigen Zustand oder beide Male wegen Vereitelung/Verhinderung der Blutprobe, zu belangen wäre. Der Verwaltungsgerichtshof habe jedoch gestützt auf das Schweizerische Bundesgericht (BGE 117 IV 297 und 121 II 134) und basierend auf der eigenen Rechtsprechung (VGH 2010/87) festgehalten, dass in strafrechtlicher Hinsicht in Bezug auf die Strafzumessung und dem bedingten Strafvollzug eine Verurteilung wegen Vereitelung einer Blutprobe mit einer Verurteilung wegen Fahrens im angetrunkenen Zustandes gleichzusetzen sei, wenn die Möglichkeit bestanden hätte, dass der Fahrzeuglenker bei korrektem Verhalten aufgrund des Ergebnisses der Blutanalyse wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand verurteilt worden wäre. Der VGH vertrat in den zitierten Entscheidungen die Ansicht, dass, wenn die an sich unterschiedlichen Straftatbestände gemäss Art. 86 und Art. 86a SVG bereits in strafrechtlicher Hinsicht als gleich in Bezug auf die Strafzumessung und die Gewährung des bedingten Strafvollzuges behandelt würden, dies umso mehr für das Administrativmassnahmeverfahren gelten müsse. 
Angewandt auf den gegenständlichen Beschwerdefall bedeute dies, dass ein Rückfall im Sinne des Art. 16 Abs. 1 lit. d SVG vorliege, da das Ende des letzten Entzuges der 22.09.2010 war und dem Beschwerdeführer aufgrund seines Verhaltens am 24.03.2012, also innert 5 Jahren, erneut der Führerausweis entzogen werden müsse. Demnach betrage die Mindestentzugsdauer 12 Monate.
Zum Vorbringen des Beschwerdeführers, dass die Strafverfügung des Landgerichtes nicht präjudiziell bzw. für das gegenständliche Verwaltungsverfahren verbindlich sei, führte die VBK aus, dass es nach Lehre und Rechtsprechung im Interesse von Rechtseinheit und Rechtssicherheit zu vermeiden sei, dass Strafrichter und Verwaltung sich widersprechende Entscheide fällen würden. Das Strafverfahren habe gegenüber dem Administrativverfahren zudem unbestreitbar Vorteile, so zum Beispiel durch die verstärkten Mitwirkungsrechte des Beschuldigten, die umfassenden persönlichen und sachlichen Ermittlungsinstrumente sowie die weiteren prozessualen Befugnisse, wie insbesondere die Zeugenbefragung. Dies biete besser Gewähr, dass das Ergebnis der Sachverhaltsermittlung im Strafverfahren näher bei der materiellen Wahrheit liege, als im nicht durchwegs derselben Formstrenge unterliegenden Verwaltungsverfahren. In tatsächlicher Hinsicht dürfe die Verwaltung nur ausnahmsweise vom strafrichterlichen Urteil abweichen, nämlich wenn sie Tatsachen feststelle, die dem Strafrichter unbekannt gewesen seien oder die er nicht beachtet habe, wenn die Behörde oder wenn die strafrichterliche Beweiswürdigung den feststehenden Tatsachen klar widersprechen würde. Auch wäre es möglich, vom Strafurteil abzuweichen, wenn der Strafrichter nicht alle Rechtsfragen abgeklärt und insbesondere die Verletzung bestimmter Verkehrsregeln übersehen habe. In Bezug auf die Rechtsanwendung sei die Verwaltung an die rechtliche Qualifikation des Sachverhaltes durch das Strafurteil gebunden, wenn dieses sehr stark von der Würdigung von Tatsachen abhänge, die der Strafrichter besser kenne als die Verwaltungsbehörde. Dies sei insbesondere dann der Fall, wenn der Beschuldigte persönlich einvernommen worden sei.
Aus der Sicht der VBK habe die MFK sich zu Recht auf die Erkenntnisse aus dem Strafverfahren gestützt. Die Aussage des Beschwerdeführers, er habe im Strafverfahren keine Rechtsmittel eingelegt weil er den Aufwand habe nicht betreiben wollen, sei eine irrelevante Scheinbehauptung. Der Beschwerdeführer müsse sich das eigene Handeln entgegenhalten lassen.
Zum Vorbringen des Beschwerdeführers, es handle sich um keine vorsätzliche Vereitelung einer Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit führte die VBK aus, dass in der Strafverfügung des Landgerichtes vom 19.7.2012 zu 1R RU.XXXX rechtskräftig festgehalten worden sei, dass mit der Anordnung einer Blutprobe nach einem Selbstunfall und einer mehr als 9 Kilometer langen Fahrt mit einem erheblich beschädigten nicht betriebssicheren Fahrzeug der Fahrzeuglenker mit der Anordnung der Blutprobe hätte rechnen müssen. Auch wenn kein direkter Vorsatz vorliege, so das Fürstliche Landgericht, so liege doch bedingter Vorsatz vor, welcher für eine Bestrafung ausgereicht habe. In Bezug auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass er aufgrund des unerwarteten Reifenplatzers geschockt gewesen sei und somit weder absichtlich noch vorsätzlich mit einem kaputten Fahrzeug die Fahrt fortgesetzt und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet habe, entschied die VBK, dass Eventualvorsatz genüge, dieser gegeben sei und der angeführte Schock nicht als Entschuldigungsgrund angeführt und anerkannt werden könne. Bezüglich der Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer müsse keine konkrete Gefahr bestanden haben, sondern es reiche eine abstrakte Gefahr aus, um tatbestandsmässig zu handeln. Eine abstrakte Gefahr sei bereits gegeben, sobald mit einem nicht verkehrstüchtigen Motorfahrzeug im Strassenverkehr gefahren werde. Ein Fahrzeug, das während der Fahrt Fahrzeugteile verliere bzw. Kratzspuren im Asphalt hinterlasse, sei gemäss Art. 27 SVG jedenfalls nicht betriebssicher. Abschliessend hielt die VBK fest, dass aufgrund des vorliegenden Falles kein leichter, sondern ein schwerer Fall von Verkehrsregelverletzung vorliege, weshalb keine Verwarnung ausgesprochen werden könne, sondern der Entzug des Führerausweises zwingend verfügt werden müsse.
5.
Gegen die Entscheidung der VBK vom 31.01.2013 (VBK 2012/72) erhob der Beschwerdeführer Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof. Auf die Beschwerdebegründung wird in den Entscheidungsgründen, soweit von Relevanz, eingegangen.
6.
Der Verwaltungsgerichtshof zog die Vorakten bei, erörterte in seiner nicht-öffentlichen Sitzung vom 27.06.2013 die Sach- und Rechtslage und entschied, wie aus dem Spruch ersichtlich
ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE
1.
Die Beschwerde wurde rechtzeitig erhoben, sie ist jedoch unbegründet. 
2.
Das Fürstliche Landgericht hat mit Strafverfügung vom 19.07.2012 (1R RU.XXXX) den Beschwerdeführer für schuldig erklärt, am 24.03.2012 die Übertretungen nach Art. 86 Abs. 1 SVG iVm Art. 29 Abs. 2 SVG und Art. 1 VRV (Führen eines Fahrzeuges in fahrunfähigem Zustand), nach Art. 88 Abs. 1 SVG iVm Art. 27 SVG und Art. 55 Abs. 1 VRV (Fahren eines nicht betriebssicheren Fahrzeuges im Strassenverkehr) und nach Art. 86a Abs. 1 SVG (vorsätzliche Verweigerung oder Vereitelung einer Blutprobe oder einer von der Regierung geregelten Voruntersuchung, die angeordnet wurde oder mit deren Anordnung der Beschwerdeführer rechnen musste) begangen zu haben. Diese Strafverfügung wurde durch den Beschwerdeführer nicht bekämpft und erwuchs in Rechtskraft.
3.
An ein rechtskräftiges Strafurteil sind die Verwaltungsbehörden grundsätzlich gebunden (ausführlich dazu VGH 2012/163, welcher auch auf www.gerichtsentscheide.li abrufbar ist, sowie VGH 2010/87 mwH sowie BGE 119 Ib 158 E. 3c/aa, zuletzt BGer 1C_345/2012 vom 17.01.2013), denn im Interesse von Rechtseinheit und Rechtssicherheit gilt es zu vermeiden, dass derselbe Lebensvorgang zu voneinander abweichenden Sachverhaltsfeststellungen von Verwaltungs- und Justizbehörden führt und die erhobenen Beweise abweichend gewürdigt und rechtlich beurteilt werden. Die Verwaltungsbehörde hat insbesondere dann auf die Tatsachenfeststellungen eines Strafurteils abzustellen, wenn dieses im ordentlichen Verfahren ergangen ist (BGE 1C_345/2012 vom 17.01.2013, BGE 119 Ib 158 E. 3c/aa sowie Andreas Kley, Grundriss des liechtensteinischen Verwaltungsrechts, LPS 23, Vaduz, 1998, S. 244; Art. 71 Abs. 1 LVG iVm § 268 ZPO). Diese grundsätzliche Bindungswirkung gilt jedoch nicht absolut. Es gibt Konstellationen, in welchen von einem rechtskräftigen Strafurteil abgewichen werden kann. Für Fälle, in denen die Verwaltungsbehörden nach der Ausfällung eines Strafurteils vom festgestellten Sachverhalt abweichen wollen, hat das Schweizer Bundesgericht Grundsätze aufgestellt (vgl. insb. BGE 96 I 774), welchen sich der Verwaltungsgerichtshof anschliesst. 
Im vorliegenden Fall geht es um eine rechtskräftige Strafverfügung (1R RU.XXXX) und nicht um ein ordentliches Strafverfahren.
4.
Die Strafverfügung ist im XXII. Hauptstück der Strafprozessordnung (StPO) unter der Überschrift "Vereinfachungen des Verfahrens vor dem Einzelrichter bei Übertretungen und bestimmten Vergehen" geregelt. Gemäss § 319 Abs. 1 StPO kann der Richter (im Gegensatz zur Schweiz, wo der vergleichbare Strafbefehl gemäss Art. 352 CH-StPO durch den Staatsanwalt erlassen wird) eine Strafverfügung erlassen, wenn ein schriftlich oder mündlich angebrachter Antrag des Staatsanwaltes auf gesetzliche Bestrafung vorliegt und es sich nur um Übertretungen oder Vergehen handelt, bei welchen nur eine Geldstrafe oder eine sechs Monate nicht übersteigende Freiheitsstrafe angedroht ist. Der Antrag des Staatsanwaltes muss Zeit, Ort und Art der strafbaren Handlung unter Anführung der anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen mit hinlänglicher Deutlichkeit bezeichnen.
Eine förmliche Untersuchung und Einvernahme findet nicht statt (§ 319 Abs. 2 StPO). Dem Beschuldigten steht es aber frei, innerhalb einer vierzehntägigen Frist einen Einspruch zu erheben. Der Einspruch ist an keine besonderen Formerfordenisse gebunden. Wenn der Beschuldigte den Einspruch innert der Frist erhebt, ist das ordentliche Strafverfahren einzuleiten. Falls der Einspruch bis zum Beginn der Schlussverhandlung zurückgezogen wird, lebt die Strafverfügung wieder auf. In diesem Falle ist das ordentliche Verfahren wieder abzubrechen und der Beschuldigte rechtskräftig verurteilt (§ 330 Abs. 2 StPO). Gegen die Strafverfügung ist ausser dem Einspruch kein Rechtsmittel zulässig (§ 330 Abs. 3 StPO).
Zusammenfassend kann die Strafverfügung als eine Art Angebot an den Beschuldigten zur schnellen Erledigung des Strafverfahrens verstanden werden und soll vor allem die Staatsanwaltschaft und die Gerichte entlasten. Sie ist aber hinsichtlich der Feststellung und Erörterung der materiellen Wahrheit nicht mit einem ordentlichen Strafverfahren vergleichbar. Wenn der Beschwerdeführer überzeugend vorbringt, weshalb die Sachverhaltsannahmen in der Strafverfügung nicht richtig sein können, ist die Behörde gehalten, dies im Verwaltungsverfahren zu prüfen und gegebenenfalls anders festzustellen. Im gegenständlichen Fall gibt es keinen Anlass, den entscheidungswesentlichen Sachverhalt der rechtskräftigen Strafverfügung zu ergänzen.
5.
Fakt ist, dass der Beschwerdeführer, aus welchen Überlegungen auch immer, keinen Einspruch gegen die Strafverfügung erhob. Damit wurde der dem Beschwerdeführer vorgeworfene Sachverhalt akzeptiert und der Beschwerdeführer rechtskräftig für schuldig erkannt, die Übertretung nach Art. 86 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 1 VRV sowie die Übertretung nach Artikel 88 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 27 SVG und Art. 55 Abs. 1 VRV sowie die Übertretung nach Art. 86a Abs. 1 SVG begangen zu haben. Weder die MFK noch die VBK sind vom in der Strafverfügung mit Verweis auf die Anzeige der liechtensteinischen Landespolizei und die dortige Verantwortung des Beschwerdeführers festgestellten Sachverhalt abgewichen. Der Beschwerdeführer hat auch nicht bemängelt, dass der Sachverhalt, der der Strafverfügung zugrunde gelegt wurde, unrichtig sei.
6.
Zu prüfen ist im Weiteren, ob die Vorinstanzen an die rechtliche Qualifikation des Strafrichters zu 1R RU.XXXX gebunden sind.
Hängt die rechtliche Würdigung sehr stark von der Würdigung von Tatsachen ab, die der Strafrichter besser kennt als die Verwaltungsbehörde, was etwa dann der Fall ist, wenn er den Beschuldigten persönlich einvernommen hat (siehe BGer 1C_345/2012 vom 17.01.2013 sowie BGE 104 Ib 359), so ist die Verwaltungsbehörde auch in Bezug auf die Rechtsanwendung an die rechtliche Qualifikation des Sachverhaltes im Strafurteil gebunden (siehe BGE 102 Ib 196 und insbesondere BGE 121 II 127 E. 5 S. 134: "Daraus, dass der Strafrichter die Beschwerdeführerin in Anwendung von Art. 90 Ziff. 1 und nicht von Art. 90 Ziff. 2 SVG verurteilt hat, kann sie nichts zu ihren Gunsten herleiten. [...] Im übrigen ist die Verwaltungsbehörde in Bezug auf die Rechtsanwendung an die rechtliche Qualifikation des Sachverhaltes durch das Strafurteil nur dann gebunden, wenn die rechtliche Würdigung sehr stark von der Würdigung von Tatsachen abhängt, die der Strafrichter besser kennt als die Verwaltungsbehörde."). Eine persönliche Einvernahme ist im gegenständlichen Fall nicht erfolgt. Es ist also nicht erkennbar, dass der Strafrichter die Tatsachen, die rechtlich zu würdigen waren, besser kannte, als die Verwaltungsbehörden. Weder die MFK noch die VBK waren deshalb im gegenständlichen Fall an die rechtliche Würdigung des Strafrichters gebunden, sondern durften den festgestellten Sachverhalt selbst würdigen. Es stellt sich daher die Frage, ob die durch die Vorinstanzen vorgenommene rechtliche Würdigung des Sachverhaltes der Überprüfung standhält. 
7.
Rechtlich stellt sich die Frage, ob die begangenen Übertretungstatbestände eine leichte oder eine schwere bzw. grobe Verkehrsregelverletzung darstellen.
Der objektive Tatbestand des Art. 85 Abs. 2 SVG ist erfüllt, wenn der Täter eine wichtige Verkehrsvorschrift in objektiv schwerer Weise missachtet und die Verkehrssicherheit ernstlich gefährdet. Eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer ist nicht erst bei einer konkreten, sondern bereits bei einer erhöhten abstrakten Gefährdung gegeben. Wesentliches Kriterium für die Annahme einer erhöhten abstrakten Gefährdung ist die Nähe der Verwirklichung. Subjektiv erfordert ein rücksichtsloses oder sonst schwerwiegend verkehrswidriges Verhalten, d.h. ein schweres Verschulden, bei fahrlässigem Handeln somit mindestens grobe Fahrlässigkeit. Diese ist zu bejahen, wenn der Täter sich der allgemeinen Gefährlichkeit seiner verkehrswidrigen Fahrweise bewusst ist. Grobe Fahrlässigkeit kann aber auch bei unbewusst fahrlässigem Handeln vorliegen, wenn nämlich das Nichtbedenken der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auf Rücksichtslosigkeit beruht (BGE 131 IV 133 E. 3.2).
Wer sich vorsätzlich einer angeordneten Blutprobe oder einer von der Regierung geregelten Voruntersuchung, mit deren Anordnung er aufgrund der gegebenen Umstände rechnen müsste, entzieht, begeht eine Übertretung nach Art. 86a Abs. 1 SVG. Die Straftat stellt ein gegen die Rechtspflege gerichtetes Delikt dar (Gerhard Fiolka, Das Rechtsgut, Helbing Lichtenhahn, Basel, 2006, S. 740 f.). Auf den Umstand, ob der Täter angetrunken war, kommt es nicht an. Es handelt sich um einen Fall strafbarer Selbstbegünstigung (vgl. Art. 305 StGB; BGE 118 IV 254 E. 5). Die Regelung verstösst nicht gegen das nemo-tenetur-Prinzip und ist mit der EMRK vereinbar (BGE 131 IV 36). 
8.
Es ist richtig, dass es für den Betroffenen oftmals nicht einfach ist, zu entscheiden, wann er mit der Anordnung einer Blutprobe aufgrund der gegebenen Umstände rechnen muss. Diese Unsicherheit kann er aber dadurch beseitigen, dass er die Polizei vom Unfall verständigt. Die Polizei wird dann ad hoc entscheiden, ob eine Unfallaufnahme durch sie notwendig ist und eine Blutprobe angeordnet wird. 
Eine hohe Wahrscheinlichkeit der Anordnung einer Blutprobe besteht nach der Rechtsprechung dann, wenn der Täter nach Art. 51 SVG zur Meldung eines Unfalls verpflichtet ist. Den objektiven Tatbestand von Art. 87 SVG (Art. 91a CH-SVG) erfüllt, wer die Meldepflicht unterlässt und bei objektiver Betrachtung aller Umstände (Art, Schwere, Hergang des Unfalls, Zustand / Verhalten des Lenkers vor und nach dem Unfall) die Polizei sehr wahrscheinlich eine Blutprobe angeordnet hätte (BGE 120 IV 74, 115 IV 51, 109 IV 137).
Nicht eindeutig ist die Rechtsprechung hinsichtlich der Frage, ob eine Meldepflicht besteht, wenn kein Drittschaden gegeben ist (verneinend BGE 114 IV 154 E. 2a sowie BGE 124 IV 175; bejahend BGE 102 IV 40, hier wurde die Wahrscheinlichkeit einer Blutprobe bejaht, weil ein nicht ganz unbedeutender Selbstunfall verursacht wurde; Frage offengelassen in BGE 120 IV 74). Nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofes besteht bei einem Selbstunfall, bei dem kein Dritteigentum geschädigt wurde und für den nachfolgenden Verkehr keine Gefahr, beispielsweise aufgrund herumliegender Teile etc. besteht, im Allgemeinen keine Meldepflicht. Im gegenständlichen Fall ist durch die Strafbehörden verbindlich festgestellt worden, dass der Beschwerdeführer aufgrund eines unvorhersehbaren Ereignisses die Beherrschung über sein Fahrzeug verlor, deshalb im Verkehrskreisel vor der Autobahn Buchs in Richtung Schaan nach rechts abkam und in die dortige Begrenzung fuhr. Dabei wurde nur das Fahrzeug des Beschwerdeführers, wenn auch stark, beschädigt. Somit war der Beschwerdeführer zur Meldung des Unfalles nicht verpflichtet gewesen. Es ist nicht anzunehmen, dass, wenn bei einem plötzlichen Reifenplatzer die Beherrschung über das Fahrzeug verloren und ein Selbstunfall verursacht wird und keine weiteren Umstände hinzutreten, die Polizei eine Blutprobe anordnen würde. Es ist jedoch zu prüfen, ob das weitere Verhalten des Beschwerdeführers eine Meldepflicht bewirkte.
9.
Das Fahrzeug des Beschwerdeführers wies starke Beschädigungen auf, die eine Weiterfahrt fast verunmöglichten. Die Vorderradaufhängung des Fahrzeugs des Beschwerdeführers war stark deformiert und der Beschwerdeführer hatte zwei platte Vorderreifen, wovon sich einer von der Felge löste. Der Beschwerdeführer fuhr auf der Felge weiter, was den Strassenbelag über eine lange Strecke beschädigte. Aufgrund der Beschädigung des Strassenbelages liegt nicht mehr nur ein Selbstunfall mit Selbstschädigung vor, sondern fremdes Dritteigentum wurde geschädigt. Von diesem Zeitpunkt an bestand somit eine Meldepflicht. Der Beschwerdeführer hätte den Schaden an der Fahrbahn der Landespolizei melden müssen, was er aber pflichtwidrig unterliess. Hätte die Landespolizei vor Ort das Fahrzeug und den Schaden inspiziert, hätte sie festgestellt, dass der Fahrzeuglenker nach dem Selbstunfall in Buchs mit einer gebrochenen Vorderradaufhängung auf der Felge weiterfuhr und dadurch den Schaden an der Fahrbahn verursachte. Mit grosser Wahrscheinlichkeit hätte die Polizei die Blutprobe angeordnet, denn wer mit einer gebrochenen Vorderradaufhängung auf der Felge weiterfährt und den Strassenbelag schädigt, lenkt ein Fahrzeug im Strassenverkehr, das nicht mehr betriebssicher ist. Zudem ist der Verdacht begründet, dass der Fahrzeuglenker nicht mehr fahrtüchtig ist. Dass die konkreten Beschädigungen des Strassenbelages durch den Kontakt der Metallfelge mit dem Asphalt laute Geräusche erzeugte, ist offensichtlich. Dass der Beschwerdeführer aber behauptete, die Schädigung am Strassenbelag nicht bemerkt zu haben, ist unglaubwürdig. Die Aussage des Beschwerdeführers ist entweder nicht wahrheitsgemäss oder der Beschwerdeführer war aufgrund von Alkohol oder anderen Substanzen so stark in seiner Wahrnehmung beeinträchtigt, dass er die Schädigung tatsächlich nicht mehr wahrgenommen hat. Ein Fahrzeug ist nicht mehr betriebssicher, wenn es auf der Felge fahrend bewegt wird, denn damit kann nur schwerlich gelenkt und gebremst werden. Dies musste auch der Beschwerdeführer wissen und ihm auffallen. Dass die Weiterfahrt nach dem Unfall strassenverkehrsrechtlich nicht mehr zu verantworten war, ist eindeutig. Es ist nur schwer nachvollziehbar und lebensfremd, wenn behauptet wird, dass der durch den Beschwerdeführer verursachte Verkehrsunfall einen solch massiven und lang andauernden Schockzustand bewirkt hat, dass für den Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt seiner Fahrt von Buchs nach Triesen erkennbar gewesen wäre, dass er sein Fahrzeug zwingend anhalten muss und dieses nicht mehr im Strassenverkehr bewegt werden darf. Dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Reifenplatzers und des unmittelbar anschliessenden Unfalles für kurze Zeit in einem schockartigen Zustand war und nicht richtig reagierte, mag durchaus sein. Dass dieser Zustand aber auf der gesamten Fahrt von Buchs nach Triesen, somit während 20 bis 30 Minuten, andauerte, ist schlicht unglaubwürdig. Ungeachtet dessen muss jeder Verkehrsteilnehmer jederzeit in der Lage sein, selbst zu erkennen, dass er unter einem Schock leidet. In solchen Fällen darf er nicht mehr am Verkehr teilnehmen, d.h. er darf nicht weiterfahren. Wer nicht in der Lage ist, den eigenen Schockzustand zu erkennen, ist nicht fahrtüchtig. Wer den eigenen Schockzustand erkennt, jedoch dennoch weiterfährt, gefährdet die anderen Verkehrsteilnehmer.
Nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofes unterliess der Beschwerdeführer pflichtwidrig eine Meldung der Beschädigung der Fahrbahn und fuhr mit dem beschädigten Fahrzeug mehrere Kilometer weiter zu seinem Wohnort. Dadurch wurden auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Die Landespolizei hätte daher mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Blutprobe angeordnet, wenn sie zeitnah von den Beschädigungen der Fahrbahn und dessen Verursacher Kenntnis gehabt hätte. Der Beschwerdeführer hat sich der Blutprobe zumindest eventualvorsätzlich entzogen, was ausreicht, um den Tatbestand des Art. 86a SVG zu erfüllen.
10.
Sowohl der eventualvorsätzlich als auch der fahrlässig handelnde Täter wissen um die Möglichkeit der Tatbestandsverwirklichung. Hinsichtlich der Wissensseite stimmen beide Erscheinungsformen des subjektiven Tatbestandes überein. Unterschiede bestehen jedoch beim Willensmoment. Der bewusst fahrlässig handelnde Täter vertraut (aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit) darauf, dass der von ihm als möglich vorausgesehene Erfolg nicht eintrete, sich das Risiko der Tatbestandserfüllung mithin nicht verwirklichen werde. Demgegenüber nimmt der eventualvorsätzlich handelnde Täter den Eintritt des als möglich erkannten Erfolgs ernst, rechnet mit ihm und findet sich mit ihm ab. Es ist ihm mit anderen Worten gleichgültig, ob der als möglich erkannte Erfolg eintritt. Es wird von der Rechtsprechung nicht verlangt, dass der Täter den Erfolg billigt (BGE 130 IV 58). Der Beschwerdeführer erkannte bzw. musste erkennen, nachdem er aufgrund des Unfalles bereits einen Reifen gewechselt hatte, dass sein Fahrzeug stark beschädigt und eine Weiterfahrt nur schwerlich möglich und nicht mehr zu verantworten war. Er erkannte auch, dass das Fahrzeug nicht mehr betriebssicher war. Dennoch setzte er seine Fahrt über eine relativ lange Streck fort, ohne die Beschädigungen am Asphalt zu melden. Es besteht der Verdacht, dass der Beschwerdeführer Alkohol getrunken oder andere Substanzen konsumiert hat. 
11.
Bei vorsätzlicher oder eventualvorsätzlicher Vereitelung der Blutprobe muss der Führerausweis für mindestens drei Monate entzogen werden (Art. 16c Abs. 1 lit. d SVG). Die Begehung dieses Tatbestandes stellt eine schwere bzw. grobe Verkehrsregelverletzung dar. Auch stellt es eine schwere, nicht leichthin zu entschuldigende Verkehrsregelverletzung dar, wenn mit einem nicht betriebssicheren Fahrzeug mehrere Kilometer im Strassenverkehr zurückgelegt und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. 
12.
Die Vorinstanzen haben einen Entzug von 13 Monaten verfügt, weil sie einen Rückfall im Sinne des Art. 16 Abs. 1 lit. d SVG festgestellt haben. Der Rückfall wurde festgestellt, weil das Ende des letzten Führerausweisentzuges der 22.09.2010 gewesen sei und dem Beschwerdeführer aufgrund seines Verhaltens am 24.03.2012, also innert 5 Jahren, erneut der Führerausweis habe entzogen werden müssen. Demnach liege ein Rückfall im Sinne des Art. 16 Abs. 1 lit. d SVG  vor und betrage die Mindestentzugsdauer 12 Monate
Der Beschwerdeführer bringt zu Recht vor, dass ein Rückfall gemäss Wortlaut des Art. 16 Abs. 1 Bst. d Ziff. 1 oder 2 SVG dann vorliegt, wenn „der Führer innert fünf Jahren seit Ablauf eines früheren Entzuges: 1. wegen Führens eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand aufgrund Alkohol-, Betäubungsmittel- oder Arzneimitteleinfluss erneut in einem solchen Zustand ein Motorfahrzeug geführt hat; oder 2. wegen Vereitelung einer Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (Bst. bbis Ziff. 2) erneut vorsätzlich eine solche Massnahme vereitelt.“
Rein nach dem Wortlaut der Bestimmung liegt ein Rückfall nur vor, wenn der Beschwerdeführer innert fünf Jahren seit Ablauf des früheren Entzuges erneut wegen desselben Tatbestandes (entweder beide Male wegen Führens eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand oder beide Male wegen Vereitelung/Verhinderung der Blutprobe) zu belangen wäre. Der Verwaltungsgerichtshof hatte hierzu in seinem Urteil vom 26.05.2011 zu VGH 2011/71 folgende Ausführungen gemacht: Ein Rückfall nach Art. 16 Abs. 1 Bst. d (Ziff. 1 bzw. 2) SVG liegt auch dann vor, wenn der Führer innert fünf Jahren seit Ablauf eines früheren Entzuges wegen Führens eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand aufgrund von Alkohol-, Betäubungsmittel- oder Arzneimitteleinfluss nunmehr vorsätzlich eine Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (Bst. bbis Ziff. 2) vereitelt hat, sofern die Möglichkeit bestand, dass der Fahrzeuglenker bei korrektem Verhalten aufgrund des Ergebnisses der Analyse der Blutprobe wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand verurteilt worden wäre. Derjenige, der sich einer Massnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit vorsätzlich entzieht, darf nicht besser gestellt werden, als derjenige, der sich korrekt verhält und die Blutprobe zulässt. Sonst wäre die Möglichkeit des Taktierens gegeben und es fände eine vom Gesetzgeber nicht beabsichtigte Ungleichbehandlung statt. Auch aus dem Landtagsprotokoll Nr. 8/2006 (1. Lesung, Erläuterungen des Abg. Kranz S. 240 ff.) sowie aus der Stellungnahme der Regierung zum Strassenverkehrsgesetz (BuA 35/2006, S. 5f.) ergibt sich, dass der Gesetzgeber die Vereitelung der Blutprobe gleich ahnden wollte, wie das Führen eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand, und dass deshalb auch dann ein Rückfall vorliegt, wenn nach einem Fahren in fahrunfähigem Zustand innert fünf Jahren eine Massnahme zur Feststellung der Fahruntüchtigkeit vereitelt wird. Dies bringt der Wortlaut von Art. 16 Abs. 1 Bst. d Ziff. 1 und 2 SVG zwar nicht deutlich zum Ausdruck, doch entspricht dies dem Willen des historischen Gesetzgebers und der ratio legis: Wer in fahrunfähigem Zustand (z.B. alkoholisiert) fährt, gefährdet die Verkehrssicherheit. Diese ist durch Massnahmen, insbesondere den Führerausweisentzug, zu schützen, wobei die Massnahme nicht nur dann verhängt werden kann, wenn der fahrunfähige Zustand (z.B. die Alkoholisierung) bewiesen ist, sondern auch dann, wenn der Beweis durch Vereitelung oder Verweigerung der Blutprobe verhindert wird. Beide Fälle, also sowohl das Führen eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand als auch die Verweigerung oder Vereitelung der Blutprobe sind gleichwertig und müssen deshalb zur Wahrung der Verkehrssicherheit gleich behandelt werden. Deshalb ist es geboten, einen "Rückfall" im Sinne von Art. 16 Abs. 1 Bst. d SVG auch dann anzunehmen, wenn die beiden unterschiedlichen Tatbestände einander folgen.
Angewandt auf den gegenständlichen Beschwerdefall bedeutet das, dass ein Rückfall im Sinne des Art. 16 Abs. 1 Bst. d SVG vorliegt, da das Ende des letzten Entzuges der 22.09.2010 war und der Beschwerdeführer wegen seines Verhaltens vom 24.03.2012, also innert 5 Jahren, erneut bestraft wurde. Demnach hat die Mindestentzugsdauer 12 Monate zu betragen.
Diese Entzugsdauer wurde von der MFK aufgrund der zusätzlichen Verkehrsregelverletzungen, insbesondere der Weiterfahrt mit dem nichtbetriebssicheren Fahrzeug und der dadurch erfolgten Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer, zu Recht und angemessen um einen Monat erhöht und zu Recht durch die VBK bestätigt. Der Leumund des Beschwerdeführers ist keineswegs ungetrübt (FiaZ mit 1,5 Promille BAK im Sommer 2010, zudem Überfahren der Sperrfläche und Missachten eines Überholverbots, was mit einem viermonatigen Entzug des Führerausweises geahndet wurde). Gemäss Art. 32 Abs. 2 VZV richtet sich die Dauer des Entzugs vor allem nach der Schwere des Verschuldens, dem Leumund als Motorfahrzeugführer sowie nach der beruflichen Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen. Diese Bestimmung verlangt somit von der Entzugsbehörde, dass sie das Element des automobilistischen Leumunds bei der Bemessung der Entzugsdauer berücksichtigt. Dass ein getrübter Leumund massnahmeverschärfend zu veranschlagen ist, wird allgemein anerkannt (BGE 122 II 21).
13.
In Ziff. 12 bringt der Beschwerdeführer vor, er habe sein Fahrzeug während der Fahrt von Buchs nach Triesen in einem betriebssicheren Zustand gelenkt. Dies ist nicht zutreffend. Dass das Fahrzeug nicht betriebssicher war, hat bereits der Strafrichter (verbindlich) festgestellt. Dass die Vorderradaufhängung gebrochen war, ist unbestritten. Ebenso ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer über eine relativ lange Strecke auf der Felge fahrend den Strassenasphalt beschädigte. Das Fahrzeug war somit keinesfalls betriebssicher.
14.
In Ziff. 16 seiner Beschwerde bringt der Beschwerdeführer vor, dass er den Führerausweis aus beruflicher Notwendigkeit benötige. Wegen des Rückfalls nach Art. 16 Abs. 1 lit. d SVG, muss die Entzugsdauer zwingend mindestens 12 Monate betragen. Dieses gesetzliche Mindestmass kann nicht unterschritten werden, auch nicht, wenn eine berufliche Notwendigkeit bejaht würde. Gemäss Rechtsprechung liegt eine berufliche Notwendigkeit, ein Fahrzeug zu führen, nur vor, "wenn die Ausübung des Berufes durch den Führerausweisentzug materiell verboten wird, wie dies z.B. bei einem Berufschauffeur der Fall ist, der für die Fahrdienste entschädigt wird", oder "wenn die Unmöglichkeit, ein Fahrzeug zu führen, einen solchen Einkommensverlust oder so beachtliche Kosten verursachen würde, dass diese Massnahme offensichtlich als unverhältnismässig erscheint" (BGE 123 II 572). Der Beschwerdeführer ist kein Berufschauffeur, sondern Automechaniker. Er gibt an, als solcher müsse er ab und zu mit Kunden Probefahrten machen. Selbst wenn dies zutrifft, wird ihm durch den gegenständlichen Entzug des Führerausweises die Berufsausübung materiell nicht verboten. Wenn die Berufsausübung materiell nicht verboten wird, kommt eine Herabsetzung der Entzugsdauer nicht in Frage.
15.
Die Beschwerde war deshalb abzuweisen und es war spruchgemäss zu entscheiden.
16.
Die Kostenentscheidung stützt sich auf Art. 41 i.V.m. Art. 36 Abs. 1 LVG. Die Höhe der Kosten bemisst sich nach dem Gebührengesetz und dem Streitwert (LES 1998, 157). Vorliegendenfalls beträgt der Streitwert CHF 25'000.00 (§ 4 Ziff. 10 der Honorarrichtlinien der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer). Somit beträgt die Eingabegebühr CHF 42.00 und die Entscheidungsgebühr CHF 170.00 (Art. 34 und 35 Gerichtsgebührengesetz).